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Das tschechische Alphabet

tschechische schrift mit tschechischen buchstaben geschrieben

Vokale mit einem Strich (á) oder einem Ringel (ů) werden lang ausgesprochen. Das č wird wie tsch und das š wie sch im Deutschen ausgesprochen. Sehr ähnlich wird das ž ausgesprochen - wie im Französischen Journalist. Weltweit einmalig ist das ř. R und sch werden gleichzeitig ausgesprochen! Das ě wird wie je ausgesprochen. Außerdem werden D T N mit diakritischen Zeichen geschrieben: Ď ď Ť ť Ň ň. Dies bedeutet, dass sie wie dj, tj, nj ausgesprochen werden. Im Tschechischen wird die erste Silbe betont.

Dobrý den Guten Tag
Dobrý večer Guten Abend
šest sechs
mož vielleicht
tři drei
pět fünf
promiňte Entschuldigung

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Das tschechische Alphabet

Das tschechische Alphabet umfasst 34 Buchstaben. Zusätzlich zu den 26, die Sie aus dem Deutschen kennen, werden č, ď, ch, ň, ř, š, t’ und ž als eigenständige Buchstaben verwendet, beispielsweise bei der Sortierung in Telefonbüchern etc. Beachten Sie: Das ch wird in der Rangfolge nach dem h aufgeführt.


    Beispiele
A a also
Á á langes a Jahr
B b Bahn
C c wie z im Deutschen Zitrone
Č č wie tsch im Deutschen Entschuldigung
D d   Danke
Ď ď [dj]-Laut ähnlich wie in: Nadja
E e erste
É é langes e Mehl
ě wie je im Deutschen
jemand
F f Fenster
G g Gold
H h ist im Tschechischen nicht stumm nahe
Ch ch wird immer wie im Buch oder ich ausgesprochen Buch, ich
I i kurzes i bin
Í í langes i niemals
J j Jagd
K k Kamm
L l lange
M m   Mensch
N n   nichts
Ň ň [nj]-Laut Cognac, Lasagne
O o   Hotel
Ó ó langes o Ohr
P p Post
Q q   quengeln
R r Zungenspitzen-r rasend, Rettich
Ř ř existiert im Deutschen nicht, [rsch]-Laut
S s wie scharfes s/ß im Deutschen Kasse, dass
Š š wie deutsches sch schade
T t t Tisch
Ť ť [tj]-Laut Tantiemen
U u   Luft
Ú ú langes u Tuch
Ů ů langes u Tuch
V v wie stimmhaftes w im Deutschen Wasserkraft
W w wie deutsches w Witz, Watt
X x extra
Y y kurzes i Fisch
Ý ý langes i Riese
Z z wie stimmhaftes s im Deutschen Rose, Liesing
Ž ž stimmhafter [sch]-Laut Dschungel, Journalist

Anmerkungen:

Die diakritischen Zeichen werden im Tschechischen wie folgt bezeichnet:
('): čárka – Strich; (°): kroužek – Ringel; (ˇ): háček – Häkchen

Im Tschechischen wird die erste Silbe betont. Ausdrücke mit einsilbigen Präpositionen bilden eine Betonungseinheit.

Beachten Sie die vom Deutschen abweichende Aussprache der folgenden Buchstabenkombinationen:
sp wird im Deutschen wie schp - im Tschechischen jedoch als ßp ausgesprochen
st wird im Deutschen wie scht - im Tschechischen jedoch als ßt ausgesprochen
sch wird im Tschechischen als ß + ch wie im Buch ausgesprochen
ck sind zwei Laute: wie das deutsche Z + k

Ď ď Ť ť Ň ň werden wie dj, tj, nj ausgesprochen und zwar auch dann, wenn sie ohne diakritische Zeichen vorkommen. Wenn nach D, T oder N ein ě oder ein i / í geschrieben wird, wird es wie dj, tj, nj ausgesprochen.

Beispiele:
německy (Deutsch) ausgesprochen als [njemecki]
dědeček (Opa) ausgesprochen als [djedeček]
platit (zahlen) ausgesprochen als [platjit]

Diese Regel gilt jedoch nur für tschechische Wörter. Fremdwörter wie tenis werden wie im Deutschen ausgesprochen.


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Vokale im Tschechischen

Im Tschechischen existieren fünf kurze (a, e, i/y, o und u) und fünf lange (á, é, í/ý, ó und ú/ ů) Vokale. Die Länge der Vokale wird dabei mit einem Strich gekennzeichnet. Die Buchstaben ú / ů bezeichnen jeweils den langen Laut [u]. Ú wird am Wortanfang sowie im Fremdwörtern geschrieben, ů im Wortstamm.

Das ě mit einem Häckchen wird wie je ausgesprochen. In Kombination mit mit einem M gibt es zwei Aussprachemöglichkeiten: [mje] oder [mnje].

Die Buchstaben i/ í, sowie y/ ý beschreiben jeweils den kurzen bzw. langen Laut [i]. Die unterschiedliche Schreibweise hat lediglich historische Gründe: im alten Tschechisch existierte neben dem Vokal i auch der Vokal y. Letzterer hat sich im Lauf der Geschichte (ca. im 14. Jahrhundert) dem i angeglichen.

Als Regel hierzu sollten Sie sich merken: i/í folgt nach den sogenannten „weichen“ Konsonanten, y/ý nach den „harten“ Konsonanten (siehe hier). Ausnahmen existieren allerdings bei Fremdwörtern. Nach den „mittleren/ambivalenten“ Konsonanten gibt es hingegen keine Regelmäßigkeit. Hier sollten Sie sich die Schreibweise stets einprägen.

Im Tschechischen existieren drei Diphthonge: ou, au und eu. Der Diphthong ou ist dabei tschechischen Ursprungs, die anderen beiden sind über fremde Sprachen ins Tschechische eingeflossen. Andere Vokalverbindungen, insbesondere ia, ie, ii und iu stellen keine Diphthonge dar. Diese werden mit einem j-Laut zwischen den Vokalen gesprochen, z. B. lilie [lilije], piano [pijano]. Der Diphthong eu wird nicht wie im Deutschen ausgesprochen, sondern als ein e, das in ein u übergeht! Der Diphthong ou darf nicht als ein langgezogenes u ausgesprochen werden, wie Sie dies aus dem Französischen oder Deutschen kennen (z.B. Souveränität), sondern wie im Englischen low. Der Diphthong au wird hingegen wie im Deutschen ausgesprochen.

In vielen Wörtern kann der Vokal e „flüchtig“ sein. Dies bedeutet, dass er in einer Form des Wortes, bzw. der einen Stellung des Wortes vorhanden sein, in einer anderen allerdings fehlen kann.
z.B. otec (der Vater) – otce (des Vaters)

Manche Präpositionen haben zwei Formen: v und ve. Die zweite (vokalisierte) Form wird verwendet, um die Aussprache zu erleichtern.
z.B. ve Vídni (in Wien), ve Francii (in Frankreich), ve čtvrtek (am Donnerstag)
se Sylvií (mit Sylvie), se Zuzanou (mit Zuzana)
beze sporu (ohne Zweifel), beze mne (ohne mich)


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Leseprobe: Tschechisch kommunikativ

tschechisches alphabet

Ausführliche Erklärungen zur Aussprache des Tschechischen finden Sie in der Leseprobe des Lehrbuches Tschechisch kommunikativ auf Seiten 12 bis 15.


» Tschechisch kommunikativ (PDF)

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Konsonanten im Tschechischen

Das r und das l können zur Bildung von Silben verwendet werden. Dies bedeutet, dass diese anstelle eines Vokals stehen und Konsonanten zu einer Silbe verbinden.

Beispiele:
vlk (Wolf)
prst (Finger)
vlna (Welle)

In der tschechischen Sprache wird zwischen stimmhaften und stimmlosen Konsonanten unterschieden. Dies ist nur für die Aussprache, nicht für die Rechtschreibung von Relevanz. Wenn ein stimmhafter Konsonant am Wortende steht, wird er stimmlos ausgesprochen.

stimmhaft b d ď g h v z ž
stimmlos p t ť k ch f s š

Beispiele:
led (Eis) ausgesprochen als [let]
muž (Mann) ausgesprochen als [muš]

Die Anpassung in der Aussprache von stimmhaften / stimmlosen Konsonanten – findet auch bei nebeneinanderstehenden Konsonanten statt. In den Lautgruppen innerhalb eines Wortes oder einer Präpositionalgruppe passen sich Konsonanten in der Stimmhaftigkeit bzw. Stimmlosigkeit dem letzten Konsonanten der Lautgruppe an. Dies wird als regressive Assimilation bezeichnet. Ist in einer Konsonantengruppe der letzte Konsonant stimmhaft, so werden auch die vor ihm stehenden Konsonanten in der stimmhaft ausgesprochen.

Beispiele:
kdo (wer) ausgesprochen als [gdo]
prosba (Bitte) ausgesprochen als [prozba]
s bratrem (mit dem Bruder) ausgesprochen als [zbratrem]

Ist in einer Konsonantengruppe dagegen der letzte Konsonant stimmlos, so werden auch die vor ihm stehenden Konsonanten stimmlos ausgesprochen.

Beispiele:
lehký (leicht) ausgesprochen als [lechký]
pohádka (Märchen) ausgesprochen als [pohátka]
v Praze (in Prag) ausgesprochen als [fpraze]

Der Konsonant v passt sich zwar an den letzten Konsonanten an, erwirkt jedoch selbst keine Assimilation.

Beispiele:
všechno (alles) ausgesprochen als [fšechno]
svačina (Jause) ausgesprochen als [svačina]



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Mag. Sylvie Šebelová
Sprachtrainerin und Übersetzein

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